Neugründung: Mannheimer Rat für Kunst und Kultur

Sieben Sektionen, bestehend aus Mannheimer Künstler*innen und Mitarbeiter*innen großer und kleiner Kultureinrichtungen der Stadt, bilden künftig einen neuen Kulturrat für Kunst und Kultur. Dies teilte das Bündnis in einer Pressemeldung mit. Der Rat sei gerade jetzt in Zeiten der Krise notwendig, heißt es. Statt Rückzug wagen die Mannheimer*innen einen Schritt nach vorne. Man wolle die erzwungene Spielpause nutzen, um städtische Kultureinrichtungen unter einem Dach zu sammeln. Die für die Koordinierung verantwortliche „Arbeitsgemeinschaft Mannheimer Rat für Kunst und Kultur“ besteht aus Inka Neubert und Jan-Philipp Possmann vom Hier-Netzwerk sowie Christian Holtzhauer und Alexandra Reich vom Schauspiel des Nationaltheaters Mannheim. Eine erste Gründungsversammlung für den Rat musste pandemiebedingt abgesagt werden, dafür gibt es eine eigene Website sowie die Möglichkeit des digitalen Austauschs. „Je mehr sich Künstler*innen von Anfang an einbringen, desto besser können ihre Interessen durch den Rat vertreten werden“, sagt Alexandra Reich. Dabei sei es vor allem wichtig, „dass sich frei arbeitende Kulturschaffende engagieren, denn sie bilden die Basis der Kulturlandschaft, finden aber oft zu wenig Gehör.“ Sobald Treffen wieder möglich werden, sollen bei einer ersten Versammlung die Mitglieder des Rats gewählt werden – zwei aus jeder Sektion und streng geschlechterparitätisch. Die Versammlungen sind einmal pro Jahr angestrebt. Als Interessenvertretung aller Mannheimer Kulturschaffenden möchte sich der Rat zukünftig ebenso in die Kulturpolitik einmischen, wie auch als Gesprächspartner*innen auf Augenhöhe für die Wirtschaft oder das Stadtmarketing agieren.

Wer sich einbringen möchte, kann sich über die Website an die Zuständigen der einzelnen Sektionen wenden: https://ratfuerkunst-ma.de

Quelle: https://www.theaterderzeit.de/blog/meldungen/sonstiges/neugr%C3%BCndung%3A_mannheimer_rat_f%C3%BCr_kunst_und_kultur/komplett/