Helmar Schramm: Das verschüttete Schweigen

Editorische Notiz

von

Mit Ausnahme des ersten und des letzten Beitrags sind alle in diesem Band aufgenommenen Texte bereits von Helmar veröffentlicht worden. Wir haben uns für eine chronologische Anordnung entschieden, um gegenüber den unterschiedlichen Themen und Textformaten eine neutrale Haltung einzunehmen. In ähnlicher Absicht haben wir bei der Auswahl der Texte darauf geachtet, dass sie das große thematische Spektrum von Helmars Interessen widerspiegeln. Darunter befinden sich auch zwei Einleitungen zu Sammelbänden, die es erlauben nachzuvollziehen, mit welchem theoretischen Ansatz und auch mit welchem Anspruch Helmar thematisch großangelegte interdisziplinäre Forschungsprojekte entwickelt und realisiert hat. Für die erneute Drucklegung haben wir alle Texte nochmals lektoriert und offensichtliche Fehler stillschweigend korrigiert. Einen größeren editorischen Eingriff bedeutete die Vereinheitlichung der bibliographischen Angaben, die zudem ergänzt und heutigen Standards angepasst wurden. Hierfür wurde aber nur auf die Helmar bei der Abfassung tatsächlich zur Verfügung stehenden und von ihm tatsächlich benutzten Ausgaben zurückgegriffen, d. h. eine Anpassung der Zitation an heute gängige Werkausgaben wurde aus editorischer Sorgfaltspflicht bewusst vermieden.

Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei den Verlagen, die uns großzügigerweise die Rechte für den Wiederabdruck der Texte in diesem Band unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben. Namentlich möchten wir besonders Dr. Manuela Gerlof (Walter de Gruyter Verlag) danken, die uns für mehrere Beiträge die Wiederabdruckgenehmigung überlassen hat. In chronologischer Reihenfolge der in diesem Band abgedruckten Beiträge möchten wir auch noch Dr. Matthias Oehme (Eulenspiegel Verlagsgruppe), Ulrike Eilers (Seemann Henschel), Prof. Dr. Bianca Matzek (Verlag Peter Lang Bern), Dr. Tessa Debus (Wochenschau-Verlag Dr. Kurt Debus), Prof. Dr. Christopher Balme (LMU München), Prof. Dr. Andreas Kotte (Universität Bern), Stefanie Eggert (J. B. Metzler Verlag), Dr. Thomas Neumann (Königshausen & Neumann) und Stefanie Hanneken (transcript Verlag) sowie auch den Herausgeberinnen und Herausgebern der entsprechenden Sammelbände sehr herzlich für die Unterstützung dieses Bandes danken. Die vollständigen Angaben zu den Erstabdrucken und den gewährten Wiederabdruckrechten sind im Anhang zu finden. Des Weiteren sind wir auch dem Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin, namentlich dem Geschäftsführenden Direktor Prof. Dr. Matthias Warstat, für die ideelle und finanzielle Unterstützung der Publikation außerordentlich dankbar. Dem Verlag Theater der Zeit danken wir für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Möglichkeit, diesen Band in der wunderbaren Reihe ‚Recherchen‘ veröffentlichen zu können.

Begleitend zu dieser Publikation befindet sich derzeit unter der Webadresse ‚www.helmar-schramm.de‘ eine Homepage im Aufbau, auf der Videomitschnitte aus Helmars Konferenzen, Seminaren und Vorlesungen zugänglich gemacht werden.

Das Lieblingsspielzeug von Helmar war das Kaleidoskop. Er hatte eine kleine Sammlung in ganz unterschiedlichen Ausführungen. An sogenannten Themenabenden in seiner Kreuzberger Wohnung am Görlitzer Park, zu denen Mitarbeiter und Studierende zum lebhaften Diskutieren, Politisieren, Philosophieren und Trinken von reichlich und immer hervorragendem Rotwein eingeladen waren und die bis spät in die Nacht dauern konnten, hat Helmar manchmal seine Sammlung hervorgeholt – und immer wieder einige seiner Sammlerexemplare verschenkt. Großzügig und kaleidoskophaft war auch sein Denken.

Berlin, Januar 2017

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