Das Theater-Portal Theapolis initiiert den Gagenspiegel für Theaterprofis

Das größte Portal für Theater-Profis und -Stellenangebote im deutschsprachigen Raum, Theapolis, hat in einer mehrwöchigen Testphase begonnen, einen Gagenspiegel für Theaterschaffende zu erstellen.

Zunächst wurden dafür über 500 von Mitgliedern bereitgestellte Arbeitsverträge ausgewertet und anonymisiert in einer strukturierten Datenbank erfasst. Mit Hilfe dieses Überblicks kann Theapolis seinen Mitgliedern nun Auskünfte zu Gagen, Vergütungsmodellen und Vertragskonditionen geben. Hierfür wurde ein Sharing-Modell entwickelt, mit dem Mietglieder ihre Vertragsinformationen mit Theapolis teilen können, wofür sie dann wiederum im persönlichen Gespräch Gagen-Auskünfte von Theapolis bekommen. Mittels eines regelmäßigen Datentransfers bleibt die Gagen-Datenbank aktuell und die Auskünfte gewinnen an Präzision.

Der Inhaber und Geschäftsführer Sören Fenner entwickelte diese Idee aufgrund eigener Erfahrungen: „Während meiner Karriere als Musicaldarsteller bekam ich einmal das Angebot, in einer großen En-Suite-Musical-Produktion mitzuwirken. Ich hatte keine Ahnung über die Gagen an dem Haus, das finanzielle Angebot schien mir gut zu sein. In den Veröffentlichungen des Hauses fand ich einen Kollegen, mit dem ich zusammen die Ausbildung gemacht hatte. Ich rief ihn an und sagte ihm, dass ich vielleicht demnächst an seinem Haus arbeiten würde – und deutete die Gagen an, die man mir angeboten hatte.Er reagierte unglaublich offen und kollegial – und nannte mir nicht nur seine Gagen, sondern auch noch weitere Verhandlungsmöglichkeiten bezüglich Sonderzahlungen, Spesen, Wohn- und Umzugskostenerstattung und vieles mehr, was an diesem Theater möglich sei.“

Diese Erfahrung möchte Fenner auch anderen Theaterbeschäftigten ermöglichen und startete das Projekt „Gagenspiegel“ bei Theapolis.

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