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Kulturstiftung des Bundes

Die Kulturstiftung feiert ihr zehnjähriges Bestehen

Anlässlich des Festakts zum zehnjährigen Jubiläum der Kulturstiftung des Bundes erläutert die Künstlerische Direktorin Hortensia Völckers, welche Projekte die Stiftung in Zukunft fördern will.

Neben dem Bereich kulturelle Bildung sei insbesondere das neue Programm „Turn - Fonds für deutsch-afrikanische Kooperation” besonders wichtig. Die Idee sei, Kulturschaffende aus allen Bereichen einzuladen, sich mit afrikanischer Kunst vertraut zu machen. „Es gibt dort eine sehr gute Kunst, die bei uns in Deutschland nicht sichtbar ist”, sagte Völckers. „Afrika ist in kultureller Hinsicht für uns wie ein blinder Fleck. Und das ist nicht gut für uns.” Es sei notwendig, sich stärker zu öffnen.

Ansonsten setzt die Stiftung bei der Förderung vor allem auf zukunftsorientierte Themen. Aber auch innovative Projekte, die sich mit den Klassikern deutscher Kultur befassen, werden laut Völckers gefördert. Als Beispiel nannte sie das Kleist-Festival im vergangenen Jahr und das für 2013 geplante Büchner-Festival. Kriterium für eine Förderung sei eine Präsentation, die solche Autoren auch heute verstehbar und aktuell machten. „Es geht um eine lebendige Form, es soll nicht verstaubt sein.” Entscheidend sei, sich „die Vergangenheit mit den Instrumenten von heute” zu erarbeiten.

Die Kulturstiftung des Bundes ist eine der größten öffentlichen Kulturstiftungen in Europa. Sie hat ihren Sitz in den Franckeschen Stiftungen in Halle und fördert Kulturprojekte aller Sparten in Deutschland und international. Ihr jährlicher Etat liegt derzeit bei rund 35 Mio. Euro. Pro Jahr erreichen die Kulturstiftung des Bundes laut Völckers rund 1.000 Bewerbungen aus den unterschiedlichsten künstlerischen Bereichen, wovon ca. 30 Prozent eine Förderung erhalten.

Quelle: dapd

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