Matthias Pees wird Intendant der Berliner Festspiele

Der bisherige Leiter des Künstlerhaus Mousonturm, Matthias Pees, löst im nächsten Jahr den scheidenden Thomas Oberender als Intendant der Berliner Festspiele ab.

 

Wie die Berliner Festspiele in einer Pressemeldung bekannt gaben, wird Pees zum 1. September 2022 nach Berlin berufen. Seit 2013 leitet er das Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt am Main, das er somit vorzeitig verlassen wird. Zuvor war er Leitender Dramaturg der Wiener Festwochen (2010–2013), Gründer und Ko-Geschäftsführer des internationalen Produktionsbüros prod.art.br in São Paulo (2004–2010), Programmdramaturg der Ruhrfestspiele Recklinghausen (2003–2004) und Theaterdramaturg am Schauspiel Hannover (2000–2003) und an der Berliner Volksbühne (1995–2000). Auch als Theaterkritiker und Kulturjournalist war er tätig.

Oberender, der Mitte des Jahres überraschend die Beendigung seiner Tätigkeit für die Berliner Festspiele bekannt gab, zeigte sich laut Pressemeldung erfreut über die Entscheidung: „Ich freue mich über die Berufung von Matthias Pees. Als Autor, Dramaturg und Intendant steht er für Programme und Künstler*innen, die sowohl im Repertoirebetrieb wie auch bei Festivals neue Ästhetiken und gesellschaftliches Engagement miteinander verbinden und dabei über den Tellerrand der westeuropäischen Kulturproduktion weit hinausschauen. Er kennt Berlin und die großen Kulturinstitutionen genauso gut wie die Freie Szene.“

Die Entscheidung zur Berufung Pees traf der Aufsichtsrat der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Von den Berliner Festspielen werden der Martin-Gropius-Bau als Ausstellungshaus und das Haus der Berliner Festspiele als Festivalhaus betrieben. Sie werden vom Bund aus dem Etat für Kultur und Medien gefördert und richten regelmäßig Ausstellungen und Festivals aus, darunter Maerz Musik und das Theatertreffen.

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