Plácido Domingo wird operiert

Auftritte in Berlin weiter geplant

Startenor Plácido Domingo muss operiert werden. Nachdem er während eines Aufenthalts in Tokio über eine Woche lang körperliche Beschwerden und Schmerzen im unteren Bauchbereich gehabt habe, sei er nach New York zurückgekehrt und habe sich dort komplett durchchecken lassen, hieß es auf der Webseite des Spaniers.

Domingos Ärzte hätten dabei entschieden, dass er sich einer «präventiven Operation» unterziehen müsse. Erst danach könnten sie genau sagen, wann er wieder auftreten könne.

Domingo hoffe, dass er nicht länger als sechs Wochen ausfallen werde und Ende März in Berlin an der Staatsoper Unter den Linden mit Giuseppe Verdis Oper «Simon Boccanegra» auf die Bühne zurückkehre, sagte seine Sprecherin der «New York Times». Die Vorstellungen am 27. und 30. März in Berlin sind ausverkauft.

Die Sprecherin wollte sich nicht näher zu Domingos Beschwerden und der Art seiner Operation äußern. «Ich weiß, dass er eine öffentliche Person ist, aber können einige Dinge nicht privat bleiben?» fragte sie. Die OP findet nach ihren Worten in New York statt. Ein genauer Termin stehe noch nicht fest.

Im März wollte der 69-Jährige eigentlich im Londoner Royal Opera House mehrfach mit Händels «Tamerlano» auftreten. Er wird nun von dem US-Tenor Kurt Streit vertreten, wie der Sender BBC berichtete. Ein Sprecher der Staatsoper Unter den Linden sagte am Dienstag auf ddp-Anfrage, die Vorstellungen von «Simon Boccanegra» Ende März würden auf jeden Fall stattfinden. «Hoffentlich mit Placido Domingo», sagte er. Andernfalls werde ein erstklassiger Ersatz gefunden, «aber darüber denken wir im Moment gar nicht nach».

ddp/maa/han

Quelle: https://www.theaterderzeit.de/index.php/blog/meldungen/personalien_strich_kulturpolitik/pl%C3%A1cido_domingo_wird_operiert/komplett/