Stefan Bachmanns Intendanz in Köln verlängert

Der Hauptausschuss hat am Montag, über die Vertragsverlängerung des Intendanten des Schauspiels der Stadt Köln, Stefan Bachmann, entschieden. Sein Vertrag wird August 2026 verlängert, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Köln.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker unterstreicht: „Stefan Bachmann hat in den letzten Jahren für das Schauspiel Köln Großartiges geleistet und es geschafft, Mitarbeiter*innen zu motivieren sowie das Schauspiel Köln in der Coronazeit über Streamingangebote glänzen zu lassen.“ Reker betont: „Es ist mir ein besonderes Anliegen, mit ihm für herausragende künstlerische Qualität zu sorgen. Stefan Bachmann würde weiterhin ein internationales Programm bieten, das über Köln hinaus strahlt.“

Bachmann, geboren 1966 in Zürich, studierte Germanistik und allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. 1987 war er Hospitant am Schauspielhaus Zürich und schrieb Zeitungsbeiträge für den Tages-Anzeiger und Die Weltwoche. Seit 1993 ist er als freiberuflicher Theaterregisseur tätig. Bachmann inszenierte unter anderem am Schauspiel Bonn, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, am Zürcher Theater am Neumarkt und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. 1996 wählte ihn die Kritik zum Nachwuchsregisseur des Jahres. 1998 bis 2003 war er Schauspieldirektor am Theater Basel. Mit drei Inszenierungen war Bachmann bisher beim Berliner Theatertreffen vertreten. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Bachmann Intendant des Kölner Schauspiels. Bundesweites Aufsehen erregten im Jahr 2018 Mobbing-Vorwürfe gegen Bachmann, welche er zurückwies.

Ulrich Khuon, Intendant des Deutschen Theaters Berlin und bis Ende des vergangenen Jahres Präsident des Deutschen Bühnenvereins, der die Stadt Köln beraten hat, nennt die Verlängerung folgerichtig: „Stefan Bachmann und seinem Team ist es über Jahre hinweg gelungen, die komplizierte Übergangssituation für das Schauspiel Köln nicht als notwendiges Übel zu begreifen, sondern als ästhetische und soziale Herausforderung. Mit einem dezidiert politischen und interdisziplinären Spielplan hat er Verbindungslinien zur Stadt und zum eigenen Stadtteil aufgezeigt und gleichzeitig überregionale Aufmerksamkeit hinzugewonnen.“

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