Das 57. Theatertreffen wird digital präsentiert

Das Berliner Theatertreffen kann aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Als Alternative wurde von den Berliner Festspielen nun ein virtueller Aufführungsplan vorgestellt. Vom 1. bis 9. Mai 2020 werden sechs Theateraufzeichnungen der 10er- Auswahl, ein Diskussionsprogramm zum Themenschwerpunkt „Digitale Praxis am Theater“ und die Abschlussdiskussion der Jury virtuell präsentiert. Die Auswahl der sechs Inszenierungen erfolgte nach Berücksichtigung der technischen Voraussetzung der digitalen Präsentationsform und künstlerischen Perspektive. Zugang zu den Videos findet man auf den Online-Plattformen Berliner Festspiele on Demand  

und nachtkritik.de. Das Festival wir am 1. Mai um 20:00 Uhr mit einem Grußwort der Leiterin Yvonne Büenhölzer und einer 3sat-Fernsehaufzeichnung der Bochumer Inszenierung „Hamlet“ in der Regie von Johan Simons eröffnet. Jede gezeigte Aufzeichnung steht für 24 Stunden zum Abruf bereit.   

 

Die Verleihung des Theaterpreises Berlin an die Schauspielerin Sandra Hüller wird im Rahmen des Theatertreffens 2021 stattfinden, der Alfred-Kerr-Darstellerpreis kann 2020 nicht verliehen werden. Mit dem 3sat-Preis 2020 wird der Theaterregisseur Alexander Giesche für seine Inszenierung „Der Mensch erscheint im Holozän“ am Schauspielhaus Zürich ausgezeichnet. Die Jury bestand dieses Jahr aus Margarete Affenzeller (Theaterkritikerin und Mitglied der Theatertreffen-Jury), Yvonne Büdenhölzer (Leiterin des Theatertreffens) und Wolfgang Horn (ZDF-Redaktion Musik und Theater). Giesche reiht sich als Preisträger hinter renommierten Theatermacher*innen wie Milo Rau, Sandra Hüller, Susanne Kennedy, Wiebke Puls, Christoph Schlingensief und zuletzt Ersan Montag ein.  Die Preisverleihung der jährlich vergebenen und mit 10 000 Euro dotierten Auszeichnung muss ebenso zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.   

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