Erstes Bielefelder Studio startet mit neuem, spartenübergreifendem Konzept

Das erste Bielefelder Studio an den Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld kann mit der Spielzeit 2019/20 dank des Förderprogramms Neue Wege der Landesregierung und des NRW KULTURsekretariats beginnen. Es soll jungen Künstler*innen die Möglichkeit geben, sich eine Spielzeit lang in allen Sparten weiterbilden und -entwickeln zu können.

Das Studio soll im Kontext von „Mut zu künstlerischen Experimenten und innovativen Formaten“ stehen. Sein Konzept wurde von den Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld entwickelt. Drei junge Künstler*innen aus den Bereichen Gesang, Tanz und Schauspiel haben jeweils eine Spielzeit lang die Gelegenheit, ihre „fachspezifische Ausbildung zu vervollständigen und zu erweitern“. Der spartenübergreifende Aspekt macht das Studio zu einer Neuheit gegenüber bereits etablierten Formaten. „Die Grenzen herkömmlicher Professionalisierung sollen überwunden und traditionelle Berufsbilder hinterfragt werden“, erklärt Michael Heicks, Intendant der Bühnen und Orchester Bielefeld.

Das Vorgehen soll sein, dass die Mitglieder des Studios in Projekte und Produktionen aller Sparten eingebunden und parallel dazu Workshops besuchen und Coachings in Gesang, Tanz, Spiel und weiteren berufspraktischen Aspekten erhalten sollen. So soll die Möglichkeit gegeben werden, dass sie sich bei einzelnen Projekten ins Fachfremde begeben und sich als spartenübergreifende Performer*innen begreifen können.

Für das erste Bielefelder Studio haben die Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld den Schauspieler Kjell Brutscheidt, die Tänzerin Lena Paetsch und die Sängerin Charlotte de Montcassin ausgewählt. Diese sind seit September Mitglieder des Theaters Bielefeld und starten (bis auf Lena Paetsch) in ihren Produktionen bereits fachfremd in die neue Spielzeit.

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