Festival «Radikal jung» beginnt mit Leipziger «Juli»-Inszenierung

München - Mit Mareike Mikats Inszenierung von Iwan Wyrypajews «Juli» vom Schauspiel Leipzig wird am Freitag (17. April) das Münchner Theaterfestival «Radikal jung» eröffnet.

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Juli. Schauspiel Leipzig. Regie: Mareike Mikat

Insgesamt präsentiert das Festival am Münchner Volkstheater bis 23. April acht herausragende Inszenierungen deutscher Nachwuchsregisseure, die eine Jury aus rund 40 Produktionen im gesamten deutschsprachigen Raum auswählte.

«Es ging uns bei der Auswahl der Stücke um eine große Bandbreite von Ansätzen«, sagte Festivalleiter Kilian Engels in einem ddp-Interview. So seien unter anderem zwei Uraufführungen und eine deutschsprachige Erstaufführung, aber auch klassische Stoffe zu sehen. Schließlich sei «Radikal jung» ein Regiefestival, und da sei es besonders interessant zu sehen, wie ein junger Mensch einen bekannten Stoff aufgreife.

Gezeigt werden Stücke vom Deutschen Theater Berlin (Camus' »Caligula« in der Regie von Jette Steckel), der Berliner Schaubühne (Lars Eidingers Inszenierung von Schillers »Räuber«) und dem Thalia Theater Hamburg (Anne Habermehls »Letztes Territorium« in der Regie von Corinna Sommerhäuser). Ferner ist die Theaterakademie Hamburg vertreten (»Ödipus« nach Hölderlin in der Regie von Felix Rothenhäusler), das Berliner Maxim Gorki Theater (Ödön von Horváths »Glaube Liebe Hoffnung« in der Inszenierung von Ronny Jakubaschk) und das Theater Erlangen (»Die Reise« von Bernward Vesper in der Regie von Eike Hannemann). Das Münchner Volkstheater zeigt Goethes »Faust" von Simon Sollberg.

(muenchner-volkstheater.de)

ddp/pje/han

Foto: Arnold/Skala Leipzig

Quelle: https://www.theaterderzeit.de/index.php/blog/meldungen/sonstiges/festival_%C2%ABradikal_jung%C2%BB_beginnt_mit_leipziger_%C2%ABjuli%C2%BB-inszenierung/komplett/