Schauspielhaus Bochum gründet neue Spielstätte Theaterrevier

Am 27. September 2020 hat das Schauspielhaus Bochum mit einem Spiel- und Kunstparcours die neue Spielstätte Theaterrevier eröffnet. Die ehemalige Zeche Eins am Rand der Bochumer Innenstadt wird ab sofort als Bühne für das Kinder- und Jugendtheater genutzt. Für das Konzept sowie das Programm ist die Drama Control verantwortlich, ein divers besetzter Jugendaufsichtsrat mit 15 Kindern und jungen Erwachsenen zwischen fünf und 21 Jahren. Ermöglicht wurde die Gründung des Theaterreviers durch eine Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Programms Neue Wege in Höhe von 1,3 Millionen Euro.

Zur Eröffnung des Theaterreviers sagten die Drama Control-Mitglieder Finnja Negendank (15) und Annika Bode (17): „Dinge kaputt machen, damit sich Neues bilden kann, Stimmen zu Wort kommen lassen, die sonst keine und keiner hört, Bühnen bieten und Raum einnehmen. Wir sind die Drama Control des jungen Schauspielhauses Bochum und haben entschieden, dass dieser Ort, das Theater-revier, ein Ort für alle wird!“

Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, betonte: „Das Theaterrevier bindet junge Menschen künftig in die Struktur des Theaterbetriebs konzeptionell, organisatorisch und vor allem inhaltlich ein. Dies bietet die Chance, einen neuen Ort für anspruchsvolles Kinder- und Jugendtheater zu schaffen. Es freut mich, dass wir mit unserer Förderung, die sich speziell an kommunale Theater und Orchester richtet, diese Entwicklung unterstützen konnten. Gerade mit Blick auf die schweren Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ist es uns besonders wichtig, den Einrichtungen ermutigende Perspektiven zu eröffnen.“

Als Eröffnungsstück präsentierte das Theaterrevier die Uraufführung „The Last Minutes Before Mars“, eine neue Produktion der kanadischen Performancegruppe Mammalian Diving Reflex. In der Inszenierung erlebt das Publikum in einer Kombination von 360-Grad-Videos, Virtual-Reality-Technologien sowie Live-Performances, was Jugendliche aus dem Ruhrgebiet machen würden, wenn sie nur noch ein paar Minuten auf der Erde verbringen könnten.

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